Jetzt kommt das Handling ins Spiel.

Was bedeutet Handling überhaupt und wie wichtig ist es?

Handling bedeutet Handhabung / Gebrauch. Ein entwicklungsfördernder Umgang wird geschult und somit die motorische Entwicklung ihres Kindes. Zusätzlich wird die Eigenaktivität, die symmetrische Muskelaktivität und das Gleichgewichtssinn gefördert. Natürlich auch die Nackenmuskulatur gekräftigt und die Bindung zwischen Ihnen und ihrem Kind gestärkt. Wichtig beim Handling: Führen Sie die Bewegungen langsam und fließend aus.

Kleine Einblicke ins Handling:


Hochnehmen/Ablegen:Drehen Sie ihr Kind erst auf die Seite und dann hoch. Das Hinlegen auch über die Seite, nach Ablegen geben Sie einen sanften Druck aufs Brustbein, damit machen Sie ihrem Baby die neue Position bewusst.


Spielposition:Eine Alternative zum Spielen auf dem Boden, sie vermittelt die Körpermitte und gibt von außen einen sicheren Halt. Diese Position eignet sich auch zum Fläschchen geben.


Bauchlage: Die Bauchlage ist für die kindliche Entwicklung besonders wichtig. Bitte legen Sie ihr Kind im wachen Zustand und unter Beobachtung auf den Bauch. Mag ihr Kind keine Bauchlage? Dann gilt das Motto: kürzer und öfter – 10 Mal 1 Minute oder so lange, wie ihr Kind noch gut gelaunt ist.

Wichtig: Geschlafen wird immer in Rückenlage!

Durch das Handling können sie auch eine Lieblingsseite vermeiden und das Anziehen, Wickeln, Hochnehmen, Spielen und Tragen wird für Sie und ihr Baby ein Kinderspiel. Natürlich ist jedes Kind verschieden, so dass es kein Patentrezept gibt. Lassen Sie sich von uns beraten und anleiten, denn so fördern Sie ihr Baby optimal und somit hat ihr Kind einen tollen Start in ein ,,bewegtes´´ Leben.

Nach der Geburt verändert der Körper sich wieder.

Selbst nach einer komplikationslosen Entbindung bedeuten auch die Wochen nach der Geburt eine erhöhte Herausforderung für den Körper.

Nicht nur der Sprössling fordert besondere Aufmerksamkeit auch müssen alle Strukturen des Körpers wieder in ihren Ursprungszustand zurückfinden, d.h. sich wieder umstellen.

Die Osteopathie unterstützt diesen physiologischen Prozess und hilft dem Körper wieder in eine gute Ausgangsbasis zu finden.

Nach einer langen und komplikationsreichen Geburt oder nach einem Kaiserschnitt sollte eine osteopathische Behandlung in jedem Fall durchgeführt werden.

Beispiele Anwendungsbereiche Osteopathie nach Geburt

  • Beschwerden nach der Geburt wie u.a.Inkontinenz
  • Verspannungen, Kopf-Nacken-Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden, Inkontinenz
  • Präventiver Check-up nach der Geburt für Mutter und Kind
  • Narbenbehandlung nach Kaiserschnitt und Dammnaht
  • Unterstützung bei Rückbildung und Stillen
  • Rectusdiastase
  • Wochenbettdepressionen
  • Narbenbehandlung

Ziele der osteopathischen Behandlung:

  • Prävention nach der Geburt für Mutter und Kind, zur Beseitigung geburtsbedingter Beschwerden
  • Förderung der Beckenbodenstabilität und Rückbildung des Gewebes
  • Lösung von Blockaden und Stauungen im Bauch-und Beckenbereich
  • Lösung von Blockaden im Bereich der Wirbelsäule
  • Unterstützung bei Rückbildung und Stillen

Der Körper der werdenden Mutter verändert sich sehr stark.

Die Schwangerschaft stellt eine besondere Herausforderung für den weiblichen Organismus dar. Hormonelle Umstellungen führen zu einer vermehrten Mobilität der Gelenk- und Bandstrukturen, v.a. im Beckenbereich. Dies erleichtert die bevorstehende Geburt, führt aber auch häufig zu Beschwerden der Mutter in diesem Bereich.

Auch die Gewichtszunahme bedeutet eine vermehrte Belastung des Halte- und Bewegungsapparats. Die Statik des Körpers verändert sich und führt nicht selten zu Schmerzen. Andererseits nimmt das wachsende Kind im Laufe der Schwangerschaft immer mehr Raum im Mutterleib ein. Dadurch erhöht sich der Druck auf Nachbarstrukturen, wie Organe, Blutgefäße, Lymphbahnen und den Beckenboden, was zu zahlreichen Beschwerden wie Sodbrennen, Magenbeschwerden, Atemnot, Blasenproblemen usw. führen kann.

Die durch die Schwangerschaft bedingten Umstellungen können sich in den verschiedenen Bereichen des Körpers bemerkbar machen. Das Becken spielt hierbei eine zentrale Rolle. Eine Behandlung kann eine deutliche Erleichterung schaffen.

Die durch die Schwangerschaft bedingten Umstellungen können sich in den verschiedenen Bereichen des Körpers bemerkbar machen. Das Becken spielt hierbei eine zentrale Rolle. Eine Behandlung kann eine deutliche Erleichterung schaffen.

Beispiele Anwendungsbereiche Osteopathie in der Schwangerschaft:

  • Übelkeit, Sodbrennen
  • Kopf-Nacken-Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden
  • Verspannungen der Muskulatur
  • Restless Legs Syndrom (RLS)
  • Inkontinenz
  • Kurzatmigkeit
  • Müdigkeit
  • Kreislaufprobleme
  • Narbenbehandlung
  • Geburtsvorbereitende Maßnahmen um den Durchtritt des Babys durch das Becken zu erleichtern (v.a. Mobilisierung des Beckens mit seinen Muskel und Bandstrukturen mit besonderem Augenmerk auf den Beckenboden und das Zwerchfell)

Ziele der osteopathischen Behandlung:

  • optimale Anpassung des Körpers auf schwangerschaftsbedingte Veränderungen und die Geburt
  • Aufhebung von Bewegungseinschränkungen des Beckengürtels
  • Mobilisierung des Steißbeins
  • Entspannung des Psoasmuskels, als wichtiger "Begleiter" bei der Geburt
  • Verminderung der Kompression von Organen und Gefäßen
  • die funktionelle Versorgung von Blase, Darm und Schließmuskeln günstig zu beeinflussen
  • Verbesserung der Durchblutung von Mutter und Kind
  • Verbesserung des venösen Rückfluss und Entstauung von Wassereinlagerungen im Körper der Mutter

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann viele Ursachen haben.

Die Osteopathie vollbringt keine Wunder. Und sie kann auch nicht zaubern. Aber sie kann unterstützen und positiv beeinflussen. Wenn keine organische Komponente vorliegt, die im Vorfeld abzuklären gilt, so ist die Ursache aus osteopathischer Sicht häufig in Operationen, Unfällen, Verletzungen, emotionalem Stress und psychischen Traumata zu finden.

So kann es beispielsweise durch einen Sturz zu Verschiebungen oder Fehlpositionen innerer Organe kommen. Verletzungen des Kreuzbeines und/oder Steißbeines ziehen häufig Fehlstellungen und eine Schwächung der Funktionalität der Beckenorgane, wie z.B. Gebärmutter und Blase, nach sich. Infektionen (z.B. Eierstockentzündungen und häufige Blasenentzündungen), sowie Narben nach Operationen (Blinddarmoperation, Endoskopien, Laparoskopien), Endometriose können zu Verklebungen und hierdurch zu einer mangelnden Organdurchblutung führen, was die Ursache einer Funktionseinschränkungen sein kann.

Durch die Behandlung findet der Körper zurück in seine Balance und dem inneren Gleichgewicht und physiologischen Abläufe können optimiert werden.

Wenden Sie sich gerne ihre Fragen an uns. Wir schauen gemeinsam, ob eine osteopathische Behandlung für Sie sinnvoll ist.

Berührung und Bindung

Hautkontakt ist gerade für Babys überlebenswichtig! Sie brauchen unsere Wärme und Zuneigung. Untersuchungen haben gezeigt, dass Babys, die häufig gestreichelt werden, wesentlich ruhiger bleiben und sehr interessiert an ihrer Umwelt sind.

Unser Team ist Up-To-Date!

Wir bilden uns stetig weiter und gehen mit der Zeit und den neusten Erkenntnissen.

Plötzlich Homeoffice - mit dieser Situation sehen sich aktuell viele Mitarbeiter erstmals konfrontiert.

Schnell wird jetzt ein provisorischer Arbeitsplatz für die nächsten Wochen errichtet.

Seit 19.03.20 kann die Krankengymnastik/Physiotherapie auch Online erfolgen

Durch die Online-Behandlung sichern wir Ihre physiotherapeutische Versorgung.

Kann man in Zeiten von Corona zur Physiotherapie gehen?

Stand: 29.10.2020

Bei aller Verunsicherung in den letzten Tagen: Auch nach dem geltenden Kontaktverbot bleiben die Physiotherapie-Praxen geöffnet. Physiotherapiepraxen stehen Ihren Patienten damit mit vorliegender ärztlicher Verordnung weiterhin vollumfänglich zur Verfügung. Sowohl Neuanmeldungen als auch die Fortführung begonnener Therapien sind möglich..

Die Physiotherapiepraxen in Hessen dürfen ohne Einschränkungen arbeiten. Wir sind daher geöffnet und stehen unseren Kunden für Phsiotherapie, Wellness und Massage in vollem Umfang zur Verfügung.

Daher sind die Physiotherapiepraxen in Deutschland für Patienten - wie von den Behörden vorgesehen - aktuell und auf absehbare Zeit weiterhin geöffnet.

Selbstverständlich gilt dabei erhöhte Aufmerksamkeit der Gesundheit der Patienten und Mitarbeiter. Sollte im Umfeld einer Physiotherapiepraxis, bei Mitarbeitern oder Patienten, ein Corona-Fall auftreten, wird das zuständige Gesundheitsamt informiert, das dann vor Ort entsprechende Maßnahmen veranlasst. Wenn eine Physiotherapiepraxis geöffnet und im regulären Betrieb ist, ist der Besuch der Praxis und die Wahrnehmung von Physiotherapie unter Beachtung der bekannten Vorsichtsmaßnahmen weiterhin möglich.

Professionelle Praxen arbeiteten bereits vor Auftreten des Corona-Virus mit hohen Hygienestandards. Dazu gehören das Bereitstellen von Desinfektion für Kunden und Mitarbeiter, das Verwenden und Auswechseln von Einmalvliesen für Gesicht und Körper und die Desinfektion und Reinigung der Geräte und Liegen vor und nach jeder Behandlung.

Zu Ihrem Schutz werden bei Vital-Konzept darüber hinaus halbstündlich alle Kontaktflächen, wie Türklinken, Wasserhähne und Apparate desinfiziert. Großzügig dimensionierte und gute belüftete Räume sorgen für Luftaustausch und ein gesundes Raumklima. Außerdem wird sehr genau darauf geachtet, dass nur Patienten behandelt werden, die gesund sind und keinerlei Erkältungs- oder Grippesymptome zeigen.

Sollten Sie zu einer der bekannten Risikogruppen gehören, gelten besondere Hygieneanforderungen. Dazu gehören das Bereitstellen von separaten Räumlichkeiten und das Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz.

Bei der Betreuung von Patienten in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen ist die Behandlung aktuell ebenfalls gesichert, sofern es keine Einschränkungen seitens der Pflegeeinrichtung gibt. Mit Unterstützung der Einrichtungen erfolgt die Therapie nach Bedarf mit Mundschutz, Handschuhen und Kittel, um den besonderen Schutz älterer Mitmenschen zu gewährleisten.

Fordern die Behörden weitere Maßnahmen, werden diese in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt kurzfristig von uns umgesetzt.

Wir werden auch weiterhin alles tun, um Ihnen eine bestmögliche Therapie bei höchstmöglicher Sicherheit zu bieten und halten Sie stets auf dem Laufenden.

Zuverlässige tagesaktuelle Informationen zum Corona-Virus finden Sie u. a. beim Bundesgesundheitsministerium: www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus

Weitere Quellen u.a.:
Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.
Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten IFK e.V.